2010
Nach einer launigen Weihnachtsfeier - diesesmal wieder im Chipsis in Rav hat Stefan Grimm - nach der Aktion für die Flutopfer des Tsunamie - ein Benefizkonzert organisiert. Diesesmal war der Zweck einer einzigen Person bzw. ihrer Familie gewidmet: Anja Pfluger, ein 16-jähriges Mädchen aus Brochenzell. Sie hatte Leukämie und Hilfe für Sie war eigentlich nur noch durch einen geeigneten Spender möglich. Während des ganzen Phase der Krankheit hat die Familie so einiges schultern müssen - nicht nur emotional auch finanziell. Da bot es sich an, speziell für die Familie Pfluger ein Benefizkonzert zu widmen und die Einnahmen zu spenden. So kamen in der Brochenzeller Inselhalle (hat Brochenzell eigentlich eine Insel...) gut 10.000€ zusammen. Mit dabei, die Herren von "Thin Mother". Mittlerweile wurde für Anja ein Spender gefunden und sie befindet sich auf dem Weg der Gesundung.
Schon Ende 2008 hat die Band begonnen, eine Live-CD zu planen. Im Theaterstadel wurde auf 28-Spuren aufgezeichnet. Ein Jahr später wurde beschlossen, nochmals aufzunehmen um auch neuere Songs zur Verfügung zu haben. Daraus wurde die erste Bluesblasters Live-CD, die im Frühjahr auf der CD-Releaseparty in der ausverkauften Zehntscheuer vorgestellt wurde.
Im total verregneten Juni 2010 hörte der Regen spontan auf, als die Band bei der Immenstaader Einkaufsnacht zu spielen began und eine ordentlich große Menge an Zuhörern und Fans hatten gut vier Stunden viel Spaß mit den Bluesblasters.
Zum ersten Mal wurde die Band zum Langenauer Turmfest eingeladen. Langenau ist eine Kleinstadt etwa 20km von Ulm entfernt. Es war ein sehr heißer Tag - mittags spielte Deutschland gegen Argentinien - ein unglaubliches Spiel, bei dem Deutschland überragend 4:0 gewann. Das Spiel schaute sich ein Teil der Band in Torbens Kneipe an. Danach gings mit dem Bus nach Langenau. Vorher spielte eine Bluescombo aus der Region. Der Platz und die Bühne waren sehr schön aufgebaut, die Leute sehr freundlich und es gab ein weltmeisterliches Catering/Backstage mit eigenem Beamer + WM-Übertragung. Der Gig selber lief gut - hunderte Langenauer konnten sich auf den Bluesblasters-Groove einschwingen und schweißüberströmt verließ die Band nach einigen Zugaben um ein Uhr nachts die Bühne.
Thats it
Nach unglaublich vielen Wechseln, viele Aushilfsmusiker wurden hier gar nicht erwähnt, gibt es die Bluesblasters immer noch und sie haben sich entwickelt. Von einer Fasnetseinlage zu einer anerkannten Band, die aus so manchen Startproblemen stark geworden ist, wie nie zuvor. Ein Kommentar von Harald Ruppert (Südkurier) beschreibt die Band sehr passend: "Die Bluesblasters stellen nicht das Ego der Bandmitglieder, sondern den Geist ihrer Musik ins Zentrum." Danke, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Es geht um Liebe zur Musik, um Freundschaft und um authentisches Auftreten.