1996
Irgenwann in 1996 ist Alex Dopfer nach viel Bettelei von Rainer und dem Argument, dass er sich bei seinen Oberländern doch nicht recht entfalten kann, wieder eingestiegen. Neu hinzu kam auch Stefan Oelhaf an der Posaune und Gesang. Lothar Schmid musste zur Marine und war für ein Jahr auf hoher See. Durch Zufall wurde entdeckt, dass Stefan auch ein sehr guter Sänger abgab. Nach der Marinezeit ist Lothar wieder eingestiegen und die Bluesis spielten, wenn Stefan nicht gerade sang, mit zwei Posaunen.

Beim Fumpfestival spielte man im Vorprogramm von Schimmelpilz und alle waren hin und weg von der riesigen PA. Apropos PA: In einem Telefonat mit Oli und Rainer Denzler wurden dem armen, damals unerfahrenen Rainer nur so die Fremdwörter um die Ohren gehauen, so z.B. Amps, Soundcheck, Backstage, FOH Platz, und vieles mehr.
In dieser Zeit kam der Südwestfunk Baden Württemberg ins Dorf Hasenweiler, das Heimatdorf der Bluesblasters irgenwo im nirgendwo. Als fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft durften die Bluesblasters nach dem Morgengeläut und einem Marsch der hiesigen Musikkapelle auch einen Beitrag für das Radio beisteuern: „Peter Gun“ wurde live aus dem Probelokal mit einem Ü-Wagen dem breiten Publikum serviert.

Der Erfolg war schier nicht mehr zu bremsen und so kamen die Bluesblasters auf gewaltige 5-6 Auftritte im Jahr. Dies war dem Bassisten Peter zuviel und so ist er, weil er es zeitlich nicht mehr machen konnte, ausgestiegen. Als neuer Bassist wurde Stefan Mutscheler engagiert, auch ein Musikant aus der V-Musik-Szene (Oberländer).

Eddy Schwellinger am Keyboard ist ausgestiegen, da es ihm zu professionell wurde. Schließlich war die Band damals in der Lage, zwei Songs am Abend einigermaßen fehlerfrei zu spielen... Nach einer längeren Zeit ohne Keyboarder stieg schließlich Igor (Armin) Hager ein.