1997
Bei einem Auftritt in Überlingen, kam die Band etwas in Bedrängnis. Die Motorradgang „Outsiders“ hatte ein Bikertreffen organisiert und einige Bluesies wollten mit einem Golf II ihre Instrumente zur Bühne karren. Dabei wurden sie aufgrund ihres Popelautos zwischen all den edlen Motorrädern schier verhauen. Erst mit viel Überzeugungsarbeit durften sie durchfahren – „...nach dem Ausladen aber sofort wieder raus!“ Als dann Torben (Jürgen Müller) beim Soundcheck Volksmusik spielte, waren die Rocker ernsthaft verärgert. Die Wogen glätteten sich erst, als MGM (Martin Kraetzdorn) bei der Bandvorstellung am Schluss die Chords von SWEETs „love is like oxygen“ anschlug.

1997 nahmen Bluesblasters an einem Coverband-Wettbewerb teil. Obwohl beim Publikum sehr beliebt, fielen sie bei der Jury voll durch – letzter Platz. Die Argumentation der Jury war, dass die Bluesies bei KATHARINA AND THE WAVES „walking on sunshine“ eine Ska-Einlage spielten. Der Song war somit nicht zu 100% gecovert und die Kreativität wurde bestraft. Der Frust saß tief und zusammen mit den zweitletztplatzierten COVER X wurde er ertränkt. Der Veranstalter entschuldigte sich für die Jury und die Siegerband, die eigentlich nochmal spielen sollte, war bereits abgereist. Die Bluesblasters sollten stattdessen spielen, haben sich jedoch geweigert. Zu diesem Auftritt wurde sogar einen Fanbus mit 50 Sitzen gechartert. Busfahrer war Jürgen Dorner, der dies im übrigen kostenlos machte. Danke! Die ersten und bisher auch einzigsten Fan T-Shirts wurden zu diesem Zeitpunkt von Happy (Manfred Ibele) und Rainer Denzler (Hammer) im klassischen MS WORD Design (brech) gestaltet.
Aus dem Wettbewerb entstand ein Folgeauftritt im Club „Leos“ bei Biberach, bei dem ganze 5 zahlende Gäste waren. Der Rest des Publikums bestand aus Bekannten, die auf der Gästeliste standen. Das war eine harte Zeit (schluchz).