2006
2006 begann mit einem Auftritt auf einer Firmenfeier des Versandhauses Walz. Nach einem sehr leckeren Buffet gings los und die überwiegend weibliche Belegschaft feierte und tanzte mit der Band bis um 2 Uhr morgens!

Beim fast schon traditionellen Konzert am Fasnetsfreitag in der Zehntscheuer waren alle Karten schon Tage vorher weg. Knallvoll und mit toller Stimmung wurde es wieder ein klasse Abend für alle.

Nach einer fast schon zu langen Spielpause kam es zum "Saison Auftakt" in Ravensburg. Veranstalter war der Jazztime Ravensburg, der die Band fürs Auftaktkonzert des alljährlichen Jazzfestivals in der Stadt engagiert hatte. Jetzt sind die Bluesblasters ja gerade nicht als reine Jazzband bekannt, dennoch gabs sehr viel positive Resonanz und die Stimmung war im randvollen Bärengarten bis zum Schluss heiß! Keine Spur der den Jazzfans oft angedichteten Verschlossenheit oder gar Arroganz - authentische Musik sprengt eben die Grenzen.

Einen Tag später war wieder Maifest in Hasenweiler - wie viele wissen, probt die Band hier seit über einem Jahrzehnt im Probelokal des MV Hasenweiler. Zusammen mit "Groove Department" gabs im rumsvollen Zelt fast fünf Stunden Soul, Pop, Funk, Blues und Rock bis zum Abwinken. Ein absolut gelungener Abend für alle, außer für Dr. Sommerfeld und Happy, die sich woanders langweilen durften ;-)

Komplett vollständig kurz darauf in Schnetzenhausen, dem Domizil der Iranischen Fußballnationalmannschaft. Nach ein paar technischen Problemen - weniger als 200V Netzspannung fand Peters Bassverstärker nicht toll, aber auch die Anlage neigte zu dauerhaften Meditationsgeräuschen - hommmmmm ;-) Spätestens zum dritten Set jedoch lief alles gut und so hatte am Schluß auch Andy am Mischpult Spaß und machte einen guten (stromversorgten) Sound für die über 600 Besucher.

Eine Woche später gab es ein Gastspiel beim Isle of Rock Open-Air auf der Reichenau. Zuvor wars tagelang sehr kalt und regnerisch - pünktlich zum Gig jedoch gutes Wetter und optimale Open-Air-Bedingungen! So kamen über 1000 Besucher und Fans zu dem bestens organisierten Event. Zuvor staunte man über zig Vorankündigungen in SWR3 und eine konsequent durchorganisierte Werbewelle für die Veranstaltung. Als dann am Abend drei Kameras das Konzert mitschnitten und dazu eine Presseriege auftauchte, die sich so manch weit größeres Festival wünschen würde, war klar - hier hat man nichts dem Zufall überlassen. Beeindruckend. Viele waren begeistert. Außer ein Reporter vom hiesigen Lokalblatt. Dessen musikalische Vorlieben gingen wohl eher in die Bluesrock-Ecke ... Aber allen Leuten recht getan, ist ne Kunst die niemand kann. Selbst die Bluesblasters nicht ;-).

Fußball-WM 2006 in Deutschland und vier Gigs, bei denen parallel Spiele sind. Der erste war in Berg/Ailingen. Und es waren vielen Leute da - gottseidank. Der Frauenanteil war etwas höher als sonst, was die meisten in der Band aber auch nicht weiter störte... Der zweite in Langenargen beim "Kultur pur am See" Festival des Kulturvereins war etwas dünner in den Publikumsreihen - dafür aber eine riesige Stimmung vom ersten Song an.

Beim dritten Auftritt während der WM gings nach Tirol - der Club Treibhaus aus Innsbruck hatte bei den Bluesblasters angefragt. Ein professioneller Kulturladen und Live-Club mit bis zu 40 Veranstaltungen im Monat, in dem alles was Rang und Namen hat schon gespielt hat. Dementsprechend war die Vorfreude! Nach langer Fahrt angekommen, erwartete die Band ein sehr nettes Team rund ums Treibhaus, eine tolle Bühne und Verpflegung inkl. Unterbringung im 4-Sterne Hotel mitten in der Stadt. Beim Gig selber schlug die WM wieder zu, jedoch waren die nicht ganz so zahlreich anwesenden Innsbrucker sehr guter Dinge und die Stimmung war super! Nach dem Gig gings noch mit Hilfe der beiden Tontechniker auf Kneipentour und vor 5 Uhr morgens kam in dieser Nacht keiner ins Bett. Einige hätten sich das Hotel auch sparen können...

Der vierte und letzte WM-Auftritt war ein Treffer - im negativen Sinn: Genau beim Spiel um Platz drei Deutschland gegen Portugal. Anpfiff 21Uhr - Gig-Start: 21Uhr15. Trotzdem waren einige Fans da und im Wechsel mit Abbakadabra und anschließend mit the Mellers gings bis um halb vier in Horgenzell bei "Rock auf Ottos Bonsaiwiese" bei super Stimmung ab.

Mitte August war das WM-Wetter endgültig Geschichte und es regnete seit Wochen. Die Kappler Landjugend feierten ihr Gartenfest und es kamen auch einige, jedoch wars doch arg kalt und nass. Mathias kam leicht gestresst etwas später, da er mit FITA noch auf dem Kulturufer spielte. Die Mädels überbrückten die erst befürchtete Moderationslücke jedoch spielend! Tags darauf in Tettnang beim Mega-Company-Sommerfest machte der Regen für ein paar Stunden Pause und die Band inkl. Publikum konnte völlig trocken einen schönen Abend geniesen. Zwar noch kalt, aber dafür mit Alex Mitreuters günstigen Hähnchen und Bier. Alex ist der Cheffe der Mega, der die ganze Veranstaltung initiierte.

Im September war das Wetter wieder prächtig und das ZFP in Bad Schussenried lud die Band zu den Kulturtagen ein. Mitten in einem riesigen Park war ein kleines Zelt aufgebaut, indem zuerst die "Rock and fun" und danach die Bluesblasters ihre Songs spielten. Da sich in unmittelbarer Nähe Therapiezentren für allerlei Seelenunheil befanden, wurde kein Alkohol ausgeschenkt und auch die Atmosphäre des großen Klosters mit seinen vielen Nebengebäuden nebs Bewohnern war für Aussenstehende zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Eingewöhnung wurde es ein schönes Konzert für alle Beteiligten.

In Bergatreute war ein abendfüllender Auftritt gefragt. Um halb zehn gings los bis um 2 Uhr nachts. Die Halle war mit ca. 500 Leuten ganz gut besucht und es gab nicht wenige (vorallem Mädels), die von Anfang bis Ende durchtanzten. Aber nicht nur die hatten ne gute Kondition, auch die Band stand den langen Auftritt gut durch - lag das wohl am Most , der immer reichlich in Backstage vorhanden war...?

Zum vierten Mal im legendären Theaterstadel Markdorf wurde der November eingeläutet. Neu war die Tonanlage, die alte hatte gut über 15 Jahre auf dem Buckel. Neu war auch das Rauchverbot während des Konzerts, das die Betreiber seit einigen Monaten eingeführt hatten. Und so gings qualmfrei vor vollem Haus recht schnell zu Sache. Markdorf ist immer ein Gig wert und schon beim Gage abrechnen wurde ein neuer Termin in 2007 ausgemacht!

Zwei Wochen später zum zweiten Mal im Club Vaudeville Lindau: Nette und sehr professionelle Betreuung nebs Technik ist da garantiert. Die Konzertbesucher waren sehr gut drauf und gingen von Anfang an mit. Leider ist vielen nicht bewußt, was dort an musikalischer Bandbreite geboten wird und so waren einige tatsächlich das erste Mal im Club. (Der Schreiber dieser Zeilen kann sich das überhaupt nicht vorstellen, da er dort fast wöchentlich war - allerdings ist das schon ein paar Jahre her...).

Im Dezember standen dann ganze drei Auftritte an. Los gings mit einer Firmenfeier in der Oberschwabenhalle. Fazit: Gutes Essen, tolle Bühne, Stefans fantastische neue PA :-) und eine Belegschaft, die vermutlich ein hartes Jahr hinter sich hatte. Am meisten Spaß hatte Flo, der in Zukunft nur noch Firmenfeiern spielen möchte (?)

Zum fünften Mal am 26.12. wurde die Band für die Weihnachtsparty im Club Metropol in FN engagiert. Vor vollem Haus wurde es erneut eine richtig gute Party und hunderte Fans und Freunde tanzten mit den Bluesblasters den Weihnachtsspeck weg.

Drei Tage später zum ersten Mal im Schwarzen Hasen in Wangen - einem kleineren, aber sehr feinen Club - engagiert vom Jazzpoint Wangen. Die Band wusste nicht, was auf sie zukam und es wurde ein Abend der Rekorde: So viele Musiker hatte die docht recht überschaubare Bühne wohl selten gesehen. Mit etwas Improvisation gings dann aber sehr gut. Das Konzert war zur Freude aller Beteiligten recht schnell ausverkauft und die Veranstalter sprachen von einem Besucherrekord! Diese tanzten ausgelassen in allen Teilen des Clubs und der Saal kochte förmlich. Auch wenn die Bluesblasters keine Bluesbrothers Coverband sind - die Stimmung im Schwarzen Hasen stand der Stimmung beim Bluesbrothers Charity Konzert aus dem Film von 1980 nichts nach - Soul pur! Übrigens waren die Sängerinnen Carmen und Caroline 1980 noch lange nicht auf der Welt...