2008
Das 13. Bandjahr der Bluesblasters begann mit einer recht witzigen Bandhütte, die mit dem Verlust eines Handys und der ein oder anderen Gehirnzelle mehrerer Bandmitglieder einher ging. Ansonsten war man im Frühjahr damit beschäftigt, wieder neue Songs einzuproben. Beim 30er des Ex-Sängers Hias war dann die Premiere der neuen Songs. Event-Manager Mesche hatte für Hias ein Riesen-Fest aufgezogen.
Super lief in diesem Jahr wieder das Maifest in Hometown Hasenweiler. Hier probt die Band und es kamen mehr als 1000 Leute zum Fest. Mit einem neuen und wohl längsten Programm der Bandgeschichte war die Stimmung genial.
Kurz darauf lud der MV Schnetzenhausen wieder zum Frühlingsfest. Wie im letzten Jahr hat es Publikum und Band viel Spaß gemacht und vor rund 500 Leuten kam das neue Programm sehr gut an.
In einem der besten Clubs Süddeutschlands - dem Bahnhof Fischbach - war die Publikumsdichte etwas kleiner als bei der großen Abschiedsparty im letzten Jahr. Die Leute waren deshalb aber nicht schlechter drauf und liesen die Band erst nach etlichen Zugaben von der Bühne.
Beim letzten Mal "Rock auf Ottos Bonsaiwiese" (ist nächstes Jahr auf einer anderen Wiese...) war parallel das gigantische Turnerfest in FN mit rund 17.000 Leuten. Ca. 400 Zuhörer kamen trotzdem nach Horgenzell, die eine tolle Party mit zwei Bands feierten - Moskovskaya und Bluesblasters - erstere gerade von ihrer Rumänien Tour zurück. Da die ein oder andere Aushilfe bei beiden Bands spielte, konnte man sie zumindest personell an dem Abend kaum auseinanderhalten ;-)
25-Jahre Fairer Handel in Ravensburg - Das sich einer der größten Vertriebszentren dieser guten Idee des fairen Miteinanders mit Produzenten aus der Dritten Welt ausgerechnet in RV befindet, das wusste vor diesem Auftritt keiner so genau. Vor dem recht imposanten Verwaltungsgebäude war ein großer Festplatz aufgebaut und die Band startete gegen 20 Uhr das Jubiläumswochenende - leider im strömenden Regen. Eine halbe Stunde vor Ende des Gigs war dann der Regen endlich verzogen und dementsprechend tauten auch die Zuhörer auf. Die waren nicht sehr zahlreich aber am Sauwetter gemessen doch wieder ganz schön viele.
Nach zwei Jahren Pause spielte die Band wieder auf dem Weinfest in Meckenbeuren. Nach dem Soundcheck war das Wetter erst alles andere als vielversprechend und es schüttete bis in den späten Abend hinein in Strömen. Dennoch füllte sich das Zelt gut - waren wohl etwas mehr als 1000 Leute da. Wie immer war in Mecka mit Mucke um 1 Uhr Schluß - dass es aber dann - polizeilich angewiesen - auch nichts mehr zu Trinken und zum Essen gab, das war für die meisten Festgäste eher ungewöhnlich. Leider werden die Auflagen für solche Feste immer schärfer. Die Einnahmen sind jedoch für die veranstaltenden Musikvereine schlicht unverzichtbar, um sich das Instrumentarium, Probelokal, Jugendförderung usw. leisten zu können. Ganz abgesehen von der Brauchtumsförderung und dem Gemeinsinn, die dann wegfallen, wenn die Feste sich nicht mehr rechnen.
Dies sollten diejenigen, die Auflagen aussprechen, nicht vergessen und z.B. vorher das Risikopotenzial einer Veranstaltung im Detail bewerten. Und das ist bei der Musik der Bluesblasters aus Erfahrung einfach: In mehr als 100 Konzerten gab es nie übermäßige Aggressionen im Publikum oder gar eine Schlägerei.
Apropos Polizei: Bei der Heimfahrt kam ein Bandmitglied kurz nach der Festausfahrt in eine Polizeikontrolle. Der kontrollierende Polizist war beim Anblick der Instrumente im Kofferraum überrascht, dass der Musiker jetzt schon Feierabend hatte...Es war um halb zwei Nachts.
Februar 2006 spielte die Band das letztemal in der Zehntscheuer. Damals hat das Team der Scheuer beschlossen, den Fasnetsfreitag als Termin für andere Bands zu verwenden und die Bluesblasters in den Herbst zu schieben. 2008 klappte dies dann und es wurde ein schöner Abend. Volles Haus, weit weniger Sitzplätze als sonst und die tolle Atmosphäre ergaben eine unglaubliche Stimmung, die von Anfang an herrschte. Pünktlich um 22:30 Uhr beendeten die Bluesblasters nach 2,5 Stunden das Konzert - Anwohner haben leider diese Sperrzeit eingefordert, sonst wäre sicher noch die ein oder andere Zugabe möglich gewesen. Neben eine supernetten Betreuung glänzte die Zehntscheuer mal wieder durch ihre einmalige Atmosphäre und ihr tolles Publikum, ein echtes Highlight 2008!
Das nächste Highlight stand im legendären Markdorfer Theaterstadel an. Diesesmal mit Live-Mitschnitt brachten 350 Leute den brechend vollen Theaterstadel zum Kochen. Aufgrund der Aufnahmen war die Band zu Beginn etwas nervös, welche sich aber spätestens zum zweiten Set verflüchtigte. Danach konnten die meisten die unglaubliche Stimmung geniesen und es war ein tolles Konzert!
Bei der zweiten Mymusic-Messe spielten die Bluesblasters in der Endorser-Halle A5 zum Abschluss der Messe. Neben Musikerlegenden hier aufzutreten, war zuerst gar nicht so einfach. Dank einem großen und netten Publikum lief aber doch alles gut.
Zum Jahresabschluss wurde die Band wieder in den Club Metropol eingeladen. Viele Fans kamen und sorgten für tolle Stimmung. Insgesamt fünf Zugaben wurden gespielt - Rekord in 2008!