30.01.06

"All you need is love....dam dam, da da da ...." (by Hias)

Was soll denn diese Überschrift ?!

Ich sage nur: "Es kommen harte Zeiten auf unsere männlichen Fans zu!!!"
Vielleicht kann es sich der eine oder andere schon erklären, was das ganze soll!!! Falls nicht, ich helfe euch weiter.

Wieso haben wohl vor ein paar Wochen, während der Busfahrt nach Leutkirch, alle von uns das Lied "all you need is love..." angestimmt, als Carmen von der Autobahnabfahrt Leutkirch bis zum Soundcheck mit einem männlichen Wesen via Handy kommuniziert hat. Übrigens total unkollegial von ihr, dass sie dem Ausladen der Moskovskaya- Karre ein sehr romantisches Telefonat vorgezogen hat. Auf den Romantik- Faktor des Gespräches gehe ich später noch ein.
So, jetzt muss es raus: CARMEN HAT EINEN FREUND!!!
Nun sind sie wohl vorbei, die Zeiten, in denen wir mit zwei bzw. einer "Solo"- Sängerin die männlichen Fans zu unseren Konzerten locken können.
Sie hat sich Zeit gelassen und konnte allen Verlockungen widerstehen. Carmen wollte keinen Landmaschinenmechaniker aus Hintertupfingen, keinen Versicherungsmakler aus der Stadt und auch kein Ingenieurle aus ... sie wollte einen netten - auf dem Boden gebliebenen - Sänger. Die Bluesblasters, und alle die dazu gehören, wünschen euch auf diesem Wege viel Glück und viel Segen (Kindersegen), auf all euren Wegen ....
Wer dieser Glückliche ist, müsst ihr leider selber herausfinden. Hihi

Stimmt, ich wollte ja noch etwas zu dem romantischen Gespräch erzählen.
Als wir nach ein paar Sekunden bemerkt hatten, dass sie mit ihrem neuen Lover spricht, wollten wir dem jungen Glück unser bestes dazutun, worauf wir ganz spontan dieses "Nur die Liebe zählt - Lied" angestimmten. Eigentlich ein guter Zug, aber noch nicht genug des Guten. Wir baten Carmen um ein paar nette, warme und liebende Worte, die sie ihm sagen soll. Sie grinste wie ein Apfelschnitz, überlegte kurz, lauschte spannend seinen Erzählungen und folgte dann schließlich unserem Rat: "Ha, denn hausch d'r halt mol richtig de Ranze voll....!"
Respekt, solche Romanzen in unseren Ohren - wir schmolzen dahin.
Wahrscheinlich konnte sie halt vor uns nicht ganz so herzlich sein. Das üben wir wohl noch mal, Carmen.

Ansonsten war die Fahrt natürlich wieder ein Highlight. Es begann wie immer: 40 Minuten zu spät losgefahren, kurvenreiche Hinterlandstraßen, gekühltes Meckatzer- Pils, dumme Sprüche und ein hoher Lachfaktor.
Ein großes Raunen ging durch den Bus, als uns Sommi bei sich zu Hause das Auto seiner Freundin zeigte. Großzügig wie er ist, hat er eine beinahe einwandfreie Limousine gekauft, die seinen bisherigen Fuhrpark absolut in den Schatten stellt. Kompliment, Sommi !!!
Die Fahrt ging dann auf einem winzigen und kurvigen Sträßchen Richtung Autobahn. Sommi hat uns davon ja abgeraten, weil die Straße so schmal sei, dass nicht einmal zwei Fahrräder aneinander vorbei kämen. Das mussten dann auch die entgegenkommenden Fahrzeuge spüren, als Harry auf ein nicht vorhandenes Vorfahrtsrecht beharrte und ein gegnerisches Fahrzeug einen Weg über die Wiese bahnte.
Dennoch sind wir gut angekommen und hatten mal wieder richtig Spassssss!!!

PS: Wir hoffen dass trotz "all you need is love" noch männliche Fans auf unsere Konzerte kommen

Dankeschön

Euer Maddeis




03.01.06

Die Bluesblasters an Weihnachten (by Hias)
Guten Tach!!!

Langsam aber sicher wurde es Zeit, dass mal wieder ein neuer Diary- Eintrag geschrieben wird. Außer ihr wollt unseren süßen Lederhosen- Floh noch länger hier sehen. Diese Möglichkeit besteht auch, da es unser Programmierwunder Role so eingerichtet hat, dass bei jedem Aufruf unserer Homepage immer wieder der zuletzt gelesene Diary- Eintrag auf eurem Bildschirm erscheint. Somit könnt ihr nachher einfach - wenn ihr meinen gelesen habt, oder keinen Bock auf die Weihnachtsgeschichte über die Bluesblasters habt - Flo's Eintrag anklicken, dann habt ihr unseren "Spätzlefrässer Jakob (so ist er in den USA bekannt)" als erstes wieder auf eurem Bildschirm.

Nachdem wir alle über Weihnachten kräftig gespeist hatten, und unsere Körper schon beinahe Maße der Bandmitglieder einer befreundeten Ska- Truppe angenommen haben (für diesen Satz habe ich die Genehmigung von meinen Lieblingsmitbewohner Martin eingeholt), war es an der Zeit, dass wir im Metro mal wieder richtig zum schwitzen kommen. Dass es so genial abgeht, dachte von uns vorher keiner. Für unsere Körper muss es wohl so gewesen sein, als wenn ein Fährschiff- Kartenabknipser von heute auf morgen eine "tour de france - Etappe" bestreiten muss. Aber es war schön bzw.
einer meiner schönsten Auftritte bei den Bluesblasters (an die Holländer- Hochzeit in Österreich kam auch er leider nicht ganz ran). Das Publikum war der Knaller, ab dem ersten Stück hatte man das Gefühl, dass an diesem Abend nur eines zählt ----Spasssssssssssssssssssss!!! Danke an alle, die da waren, und somit zu diesem schönen Abend sehr viel beigetragen haben.
Was ich dieses Jahr zum ersten mal vermisste, war, dass unser Happy beim Soundcheck oder im Backstageraum das wunderschöne Weihnachtslied "Jingle bells" in Form eines Ausdruckstanzes - mit Körperteilen aus dem unteren Spaßbereich - zelebrierte.

Eigentlich waren alle wieder auf dem richtigen Weg, ihre Pfunde abzulegen, wäre da nicht drei Tage später unsere Weihnachtsfeier in der Gasstätte "Kuppelnau" in RV gewesen. Diese Kneipe kann ich nur allen empfehlen: Lecker Essen, schneller Service, günstige Preise und fast alles zu Trinken (Danke an unseren Kellner Ulf, auch wenn der Wodka schon nach einer Runde ausging).
Der Abend begann gemütlich, kulinarisch und diszipliniert. Die einen führten Gespräche über das Leben als Selbständiger, die anderen philosophierten über alte Bluesis- Zeiten und manche sprachen auch von schnellen Autos und hübschen Frauen. Darüber wollte Happy und ich natürlich nicht sprechen, wir haben uns eigentlich den ganzen Abend über Aufgaben im Haushalt, konsequentes Studentenleben, gesunde Ernährung und romantische Momente im Leben unterhalten- wie es sich gehört.
Der Abend schien eigentlich dann um 01:00 Uhr dem Ende zu zugehen, doch dann ging es um 03:00 Uhr noch – nach einem kurzen Abstecher ins "tres amigos" - zu unserem Dr. Andreas Sommerfeld, der uns alle mit Unmengen Biervorrat anlockte. Nach stundenlangen Überredungskünsten seinerseits, haben wir uns dann doch noch dazu entschlossen, uns an den Überschuss an Hopfensaft ranzumachen. Die schöne Weihnachtsdeko, der wunderschöne Christbaum und das lecker Essen haben dann dazu geführt, dass unser wichtigstes Bandmitglied – Fahrer "dirty-harry" alias Harald Weißhaupt – erst gegen 6:30 Uhr daheim war. Vielen Dank Harry.
Wir wünschen allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2006 und immer wieder Zeit zum relaxen und Spaß an unserer Musik.

Euer Maddeis




01.09.05

Mecka und danach!!! (by Hias)

Ein bisschen verspätet, aber mit vollem Wahrheitsgehalt, möchte ich Euch von der Afterparty und der Heimfahrt von Mecka berichten.
Ein sitzfester Rest der Bluesies und ein paar treue Groupies haben es sich die ganze Zeit nach dem Auftritt nicht nehmen lassen, den Platz vor der Bühne freizumachen, und nicht - wie alle anderen- in die vollgestopfte Bar zu gehen. Alles eigentlich nicht so schlimm, wäre da nicht ein befreundeter Meckaner gewesen, der immer wieder Bargetränke an die Bühne gebracht hätte, welche dann genüsslich (beinahe sinnlos) vernichtet wurden. Wäre auch nicht so schlimm, wenn nicht eine weibliche Person (möchte aus privaten Gründen nicht genannt werden) 50% der Getränke alleine getrunken hätte. Sie ist zwar trinkfest, aber zur späten Stunde waren leichte körperliche und geistige Defizite erkennbar ==> Kapazitätsgrenze erreicht!

Nach einem kleinen "Nickerchen"war schon deutlich zu erkennen, dass die Kapazitätsgrenze überschritten war und der schwarze russische Wurzelsaft schon an den Ohrläppchen der besagten Dame herunterlief.
Also, Zeit für den Nachhauseweg. Da keiner von uns ein Fahrzeug besaß (besser so) haben wir uns (Katja S., die leicht angetrunkene Dame und ich) in ein Taxi gesetzt. Katja saß vorne, ich wurde müde und legte mich auf die Rückbank bzw. dummerweise mit dem Kopf auf den Schoss der nun schweigsamen Dame.
Kurz nach Mecka war ich schon eingeschlafen. Katja berichtete im nachhinein, dass ab dem Bahnübergang in Kehlen nur noch der Taxifahrer und sie geredet haben. Hatte vielleicht einen bestimmten Grund, dass das Fräulein hinten nicht mehr reden wollte (Bahnübergang !?!).

Kurz vor Hirschlatt bin ich aufgewacht, öffnete meine Augen, blickte nach oben und sah der besagten Dame ins Gesicht. Die Augen tränten, die Backen waren wie aufgeblasen und sie konnte nur noch nicken, als ich sie gefragt habe, ob der Taxifahrer anhalten soll. Eigentlich verständlich, dass man mit 200ml Wurzelsaft im Mund nicht mehr reden kann.
In letzter Sekunde hielt der Taxifahrer, die hintere Türe ging auf, ein Häufchen Elend kniete sich Richtung Mecka (Meckenbeuren am Bodensee) und mehrere Liter Bargetränke entwichen ihrem Körper.

An dieser Stelle möchte ich demjenigen danken, der mich im richtigen Moment aufgeweckt hat. Dankeschön!
Außerdem möchte ich noch hinzufügen, dass nicht nur das Leben der Musiker sehr hart sein kann, sondern auch das Leben derer, die uns immer wieder zuhören. Danke an euch

Danke auch an den MV Meckenbeuren, für das gute After- Catering!!!

Maddeis